Die Mini Icebreaker Lampe von Louise Cohen
Manchmal bekommt man eine Nachricht, die einen sofort glücklich macht. Die Künstlerin Louise Cohen hat eine Mini-Version ihrer bekannten Icebreaker-Lampe geschaffen. Die Icebreaker, die Louise zuvor für das Theater in Groningen gemacht hat, ist eine, die man nicht so schnell vergisst. Groß, auffällig und wirklich präsent. Jetzt hat sie auch eine Version gebaut, die ganz normal zu Hause hängen kann.
Warum wir vorbeigeschaut haben
Während unseres Wettbewerbs „Dunkelster Tag des Jahres“ hat Louise mit ihrer Mini Icebreaker teilgenommen. Sie wurde Erste. Als wir ihren Beitrag gesehen haben, konnten wir nicht wegsehen. Nicht nur, weil es schön ist, sondern auch, weil man sofort denkt: Wie macht man das? Und warum fängt man überhaupt damit an?
Außerdem ist es einfach richtig cool, wenn man plötzlich die eigenen Spots in einem wunderschönen Kunstwerk wiedererkennt. Genau dafür machen wir das auch. Mitdenken, etwas empfehlen und dann entsteht etwas, das man selbst so nie hätte erfinden können.
Veranda-Spots, aber als Kunstwerk
Die Mini Icebreaker besteht aus zwölf schwarzen Varese-Spots und ist 1,80 mal 0,70 Meter groß. Die Basis ist eine bronzefarbene Spiegelplatte, davor handgehauenes Acrylglas mit drei Zentimetern Stärke. Dieses Acrylglas ist kein kleines Detail. Echtes Glas wirkt bei dieser Dicke oft leicht grünlich. Acryl bleibt klar, wodurch das Material wirklich wie Eis aussehen kann.
„Im Grunde ist keine Lampe zu sehen.“
Bei dieser Leuchte schaut man eigentlich nicht auf eine Lampe. Man schaut auf die Kanten dieser Eisbrocken. Das Licht trifft genau diese gehauenen Flächen, sodass jeder Brocken zu glänzen beginnt. Die Spots selbst treten in den Hintergrund.
Louise hat es selbst gesagt: „Im Grunde ist keine Lampe zu sehen.“ Weil das Licht hier wirklich die Arbeit machen muss, muss es auch perfekt sein. Wie sie es im Video sagt: „Man braucht wirklich sehr gute Beleuchtung, um dieses Licht weitergeben zu können.“
Genau deshalb funktionieren die Varese-Spots hier so gut. Die Varese-Spots sind ursprünglich Veranda-Spots. Man sieht sie oft unter einer Überdachung, sauber integriert ohne Schnickschnack. Genau das macht sie für dieses Kunstwerk geeignet: Der Spot macht seinen Job, aber fordert nicht die ganze Aufmerksamkeit. Er ist kompakt, wirkt ruhig und liefert gerichtetes Licht. So bleibt der Fokus auf dem Eis und dem Effekt, nicht auf der Technik.
Schau dir hier das Interview an
Wir sind bei Louise vorbeigegangen, um ein kurzes Interview zu machen. Im Video erzählt sie, warum sie das macht, wie der Bau ablief und warum sie sich für Ledisons entschieden hat.